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7. August: Familienzuwachs

Photo: Kurt Biegel








6. August - 15. Oktober: Wir empfehlen

















5. August: Planung des Herbstprogramms in der Galerie für Kulturkommunikation

Photo: Martina Hellmich


4. August: Basel. Bilder von Ilona Bertheau


3. August: Wir halten angesichts des Zustandes der Welt Pazifismus für grünverblödeten Unsinn und kaufen eine Luftwaffen-Leica für unsere Sammlung

Photo: Aaron Culver


2. August: Gegenüberstellung. Eine flüchtige Installation

 

Photo: Martina HellmichPhoto: Martina Hellmich


1. August: Keine deutsche Stadt legt auf ihren Glamour so großen Wert wie Berlin und ist dabei derartig schäbig und heruntergekommen. Berlin ist unehrlicher als Duisburg, Recklinghausen oder München. Hinterm KaDeWe

Photo: Martina Hellmich


31. Juli: Bildensembles: Transkriptive Prozesse im Bildtransfer

30. Juli: Bildensembles: Welt-Essen. Eklektizismus als Daseins-Essen

29. Juli: Bildensembles: Analogphotographie als spirituelle Handlung

28. Juli: Bildensembles: Diaspora und visuelle Kultur - eine multiple Sicht

26. Juli: Im Rahmen der Globalisierung verändern sich visuelle Wahrnehmungen, geraten Bilder massenhaft in Bewegung, werden Bestandteil transnationaler Migrationsbewegungen. Das Internet sorgt für Fusionen, die völlig neue Bildlandschaften begründen. Bilder anderer Kulturen werden zu Selbstverständlichkeiten im eigenen Leben. Es entstehen transkulturelle Bildensembles, in denen in vielfältigen ikonischen Bewegungen Referenzen und Bedeutungen neu verhandelt und geprägt werden. Unsere neue Veranstaltungsreihe Bildensembles befasst sich mit diesen Prozessen in einer sich ständig ändernden Welt.

25. Juli: Aufruf der Galerie für Kulturkommunikation An Alle (nach Lenin): Please don't print the complete Internet unless you really need it.

24. Juli: Wir begleiten den Wander-Kunstkoffer der ArtMen Galerie

23. Juli: Familienzuwachs


22. Juli: Was wir unter Frau Baerbocks Kopfkissen fanden...

Photo: Dirk Sievers


21. Juli:  Marcel Domeier: Das andere Ufer

Photo: Marcel Domeier



20. Juli: Keine Linien in der Politik? Martina Hellmich photographiert sie im wirklichen Leben fernab alles politischen Irrsinns

Photo: Martina Hellmich


19. Juli: Stadtspaziergang mit Dirk Sievers dorthin, wo das Leben tobt: Berlin-Gesundbrunnen am Fußgängerüberweg von den Bahnsteigabgängen aus über die Parkhauszufahrt in das Gebäude, in dem Kaufland untergebracht ist. Bunter kann ein Ort in Deutschland kaum sein. 

Photo: Dirk Sievers


18. Juli: Gesprächsabend über eine Kleinanzeige mit dem Text

"BMW 318i dizel Hallo ich werkaufe mein Geliebte BMW das Auto ist ein mall frei ohne probllem ohne macken nur setzen und farhen ein Fach ist toppp kam uberprufen wo sie mochten .. dankeMW 318i dizel" 

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17. Juli: Kurs in kreativem Schreiben mit modernster Technologie. Jeder Mensch auf der Welt möchte gerne einmal im Leben ein Buch schreiben, aber die meisten wissen nicht, worüber und vor allem WIE. In vielen Hirnen wabert dann ein diffuses "Ach ich müßte eigentlich über mein Leben ein Buch schreiben." Wir helfen und unterrichten nach dem urheberrechtlich freien Verfahren Annalena Kreatives Schreiben oder: In nur einer Stunde zum gelungenen Buch ohne alle Kenntnisse. Die verwendete Technologie erlaubt alles, was notwendig ist, nach ethischen Maßstäben des Großgeistes Baerbock zu dichten: Kopieren, Gendern und vor allem Cancel Culture zu verbreiten. 

 


Bildquelle: Vater 2.0 @Michael47133904 Twitter 02.07.2021



16. Juli: Wir empfehlen:



















15. Juli: Gesprächsabend mit Whiskey von Matt D'Arcy

14. Juli: Neue Photographien von Lutz Scholz


13. Juli: Auf den Spuren alter Völker: Die Sorben und Wenden kennt jeder. Die Galerie für Kulturkommunikation macht sich zum Anwalt eines vergessenen, unter dem Wasserspiegel lebenden Volkes, der Toursiden und gründet den Toursimusverband, der sich dem Ziel verschrieben hat, die Spuren der Toursiden auf dem Wasserweg der Dahme zu erkunden. Wir bieten ab sofort Eventpaddeln zu diesem Thema an

Plitsh Platsh Wasserspaß auf den Spuren der ToursidenPlitsh Platsh Wasserspaß auf den Spuren der Toursiden


12. Juli: Ansicht des Galeristen als alter Mann

Rainer Strzolka im Galeriequartier Görsdorf. Photo: Martina Hellmich


11. Juli: Gesprächsabend: Frauenversteher gibt es viele - Wir verstehen Veganer

Photo: Martina Hellmich


10. Juli: Sauregurkenzeit: Seminar für Astralphotographie: Wir lichten eine garantiert echte Geist-Erscheinung ab (keine! Marienerscheinung!)

Photo: Ma Prem Pantho Satyo Madhousedessa

9. Juli: Galeriefrühstück in Schwerin

Photo: Erhard Portner








8. Juli. Existenzsgründungsseminar für gescheiterte Künstler. Heute: Fröhliche Wolle - Agentur für liebevolle Schafsbegleitung

7. Juli: Photo-Exkursion durch den Spreewald

6. Juli: Photo-Exkursion Eisenhüttenstadt

5. Juli: Photo-Exkursion Frankfurt an der Oder

4. Juli: Bastelseminar: Wir bauen eine Hausnummernbeleuchtungskreativitätselektrik

Anti-Konzeption: A. Merdas-Gleiche, Photo: Martina Hellmich

3. Juli: Wir hören Hania Rani

2. Juli: Wir hören Camillo Felgen und gucken alte Videos



1. Juli: Wir begründen einen neuen Kult und basteln Fußabtreter mit Kiwiblüten

Photo: Atelier TheBigSheep



30. Juni: Heute kein Galeriebetrieb. Wir richten unsere Galerieräumlichkeiten komplett auf LGBTQIA aus und streichen die Räumlichkeiten konsequent neu.


Entwurf: Atelier Divers



29. Juni: Im Freiluftatelier

Photos: Katharina T. Gückel

28. Juni: Gesprächsabend über Annalena Baerbocks "Fenster of Opportunity". Anschließend gucken wir Irina Gaydukova



27. Juni: Ralf Küppers über sauberen Journalismus und E-Autos. Und über aktuelle Spritpreise in Saudi-Arabien

Photo: Ralf Küppers



















23. Juni: Paul-Lincke Ufer

Photo: Rainer Strzolka

















22. Juni: Marcel Domeier: Das Lächeln der Diva

















21. Juni: Pentina Tagebücher












Photo: Rainer Strzolka




20. Juni: Pfaueninsel

 








Photo: Rainer Strzolka

19. Juni: Polypropylaen revisited

Photo: Rainer Strzolka


18. Juni: Frage zum Gendern...

17. Juni: Neues aus dem Mallorca Projekt

Photos: Rainer Strzolka

16. Juni: Monika L.


                                                   Photo: Rainer Strzolka

15. Juni: Alles wird reduziert.

 


Photo: Martina Hellmich

14. Juni: Deutschland verinfantilisiert. Wenn eine Gestalt wie Schnattchen Baerbock zur Kanzlerkandidatin werden kann, ist ein Land nicht erwachsen geworden. Wer ein verlogenes Land-Ei als Kanzlerkandidatin auch nur in Erwägung zieht, ist nicht erwachsen geworden. Wir beginnen deshalb mit dem Box-Kamera-Projekt und gehen in die Frühzeit der Photographie zurück. Startpunkt: Lüneburger Heide. Laufzeit: Ein Jahr. Beginn: Heute

Photo: Ulrike Kremer

13. Juni: Heute bei ebay: Olympus OM 4 als "alte Rohllfilmkamara", Hasselblad als "Schmahlfielmkamara" und Leica M3 als "Slpigelfex". Dazu jede Menge Opjicktiefe.

12. Juni: Transzendenz: Neue Photographien von Marcel Domeier



11. Juni: Potsdam und die alte Fleischfabrik - eine Reise mit Kodak Slide Duplicating Film

 

Photo: Rainer Strzolka


10. Juni: Wir beginnen mit der Überarbeitung unseres Publikationsangebotes

9. Juni: Wo unser Schaf so gerne weidet:  Köllnitz, Fischteiche

Photo: Rainer Strzolka


8. Juni: Mit der Holga WPC 120 unterwegs in den Herrenhäuser Gärten

 

Photo: Rainer Strzolka


7. Juni: Wir nehmen die Installation "Mit der Holga WPC 120 unterwegs im Berggarten" vom Netz. Die Bilder sind nicht im Buchhandel erhältlich

6. Juni: Wir nehmen die Installation "Potsdam Blue Notes" vom Netz. Die Bilder sind künftig im Buchhandel erhältlich



5. Juni: Wir trauern um Friederike Mayröcker. Und gratulieren der einzigen Göttin, die es je in der Geschichte der Menschheit wirklich gab zum 80. Geburtstag: Martha Argerich.

4. Juni: Familienzuwachs

 


3. Juni: Wir gratulieren Monika Maron zum 80. Geburtstag

2. Juni: Photographien von Claus Ziegler: Iceland

 



31. Mai: Die Originale - ein exklusives Projekt der Galerie für Kulturkommunikation

 

Exklusive Sonderserien bei ebay



26. Mai: Mit der Galerie für Kulturkommunikation in Venlo / Limburg. Photographien von Esther Mitterbauer. Einen digitalen Ausstellungskatalog können Sie hier herunterladen. Die Druckversion für den Buchhandel ist in Vorbereitung.


Photo: Esther Mitterbauer

25. Mai: Wir verändern den Ablauf in unserem Labor und wechseln unsere Photochemie von Cinestill zu Ars Imago. Wir photographieren nach wie vor auf Film und halten Digitalisierung für den größten Irrweg der Menschheitsgeschichte.

15. Mai: Wir sind der Spekulationen leid, ob  es das Schaf der Galerie für Kulturkommunikation gibt oder nicht. Die ca 2000 Mails, die wir pro Woche erhalten, teilen sich etwa hälftig auf auf Geldforderungen für "traumatisierte" Flüchtlinge und andere Menschen und Zweifel, ob das Galerieschaf denn tatsächlich existiere. Es existiert!

Photo: Silke Blenkers. Das Galerieschaf steht links oder rechts, je nach Betrachterstandpunkt. Es ist auf jeden Fall das schwarze Schaf. Grün ist es zum Glück überhaupt nicht

14. Mai: Storkow - Auf dem Weg zur Schleuse. Photographien von Martina Hellmich

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12. Mai: Neues vom Guru

11. Mai: Marcel Domeier: Flanieren mit der ukrainischen Assistentin - Engesohde



3. April: Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit der Aktion www.allesdichtmachen.de zahlreicher Schauspieler. Die hysterische Reaktion der Medien auf diese Aktion zeigt, daß Deutschland den Rand zur gesellschaftlichen Psychose überschritten hat.



17. April: Marcel Domeier: Gesprächsnotizen


                                                Photo: Marcel Domeier

16. April: Blick in unsere Werkstatt oder: Was ein Galerist den ganzen Tag lang so tut...

Photo: Ulrike Kremer


15. April: Unsere Katalogserien aktuell Reisetagebücher:  4 Bände, Lost place Galerie: 6 Bände

15. April: Martina Hellmich: Nach dem Erwachen Rauschzustand











Photo: Martina Hellmich

14. April: Rauschzustand

13. April: Railway Crossing

12. April: Neues vom GuruGuru

11. April: Die GfK mit den Lichtbildnern unterwegs im Projekt "Ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn."

Mit den Lichtbildnern unterwegs. Alle Photos: Angelika Soluk. Sozialphoto unten, von links nach rechts: Friedrich Brüggeboss, Rainer Strzolka, Esther Mitterbauer, Angelika Soluk, Hanjo Biehs

10. April: Nach einem Galerieschaf hält sich die GfK ab sofort ein weiteres Maskottchen: Voilá, Lucy ist da

                                                           Photo: Sr Ignacia

13. März: Neue Texte vom Guru

12. März: Wie Corona und ein Friseur einen Menschen prägen. Eine Installation



11. März: Familienzuwachs


10. März: Neu in unserem Photokurs: The decisive moment

9. März: Die Coronakrise zeigt den Zustand des politischen Systems Deutschland indikatorhaft an. Wir veranstalten einen Gesprächabend zum Thema: "Wie kann man die Korruptionsinzidenz zuverlässig bestimmen. Eine Rechenaufgabe." Vorbereitende Literatur finden Sie hier

8. März: Schattenwelt.















Photo: Rainer Strzolka

7. März: Mit der Holga 120 WPC im Berggarten in Hannover. Svema Color, 1980 abgelaufen, E-6 Entwicklung

Photos: Rainer Strzolka


6. März: Pseudopanoramen aus Hannover: Mit der Pentax Espio unterwegs

Photo: Rainer Strzolka

5. März: Gesprächsabend zur Absurdität der neuen politischen "Korrektheit" oder Warum PoC künftig bitte keine Texte alter weisser Männer mehr lesen sollten

4. März: Gesprächsabend zu der Frage, ob es nicht an der Zeit wäre, die gesamte Regierung in einen dauerhaften Lockdown zu schicken.


24. Februar: Mit der Galerie für Kulturkommunikation auf Exkursion im Pietzmoor Oder warum macht der Corona-Wahnsinn nicht mal vor dem Moor mehr halt?

Photos: Ursula Ense

23. Februar: Anti-Corona-Pläne als Werk von Irren. Ein Gesprächsabend zu den Plänen der SPD-regierten Länder

13. Februar: Mit der Zenit 12 XP unterwegs

Photo: Esther Mitterbauer

12. Februar: Wir nehmen die Installation Stahlwerk Eins vom Netz. Sie ist jedoch künftig im Buchhandel erhältlich sowie als kindle




11. Februar: Marcel Domeier: Russische  Romantik

                    Photo: Marcel Domeier

10. Februar: Martina Hellmich über Ottessa Mosfegh, Der Tod in ihren Händen

9. Februar: Wir nehmen die Installation Rotlichtbezirk vom Netz.


Sie ist weiterhin als Taschenbuch lieferbar













8. Februar: Martina Hellmich über Corona-Mode-Hipster-Einlagen

7. Februar: Gesprächsabend: Weshalb einschneien und sterben die schönste Form des Dauerlockdown ist

6. Februar: Steinhude reloaded

Photo: Rainer Strzolka

5. Februar: Stralsund reloaded

Photo: Rainer Strzolka

4. Februar: Neue Photographien von Maike Lühr: Stille kalte Weite

Photo: Maike Lühr


24. Januar: Wir feiern den 80. Geburtstag von Neil Diamond, ganz ohne Sweet Caroline

22. Januar: Wir empfehlen


21. Januar: Anna Forke Stift Barsinghausen. Ein Besuch mit Kono Rotwild 2 Film

Photo: Rainer Strzolka

20. Januar: Gesprächsabend über den Satz "Daß meine Bilder immer düsterer werden erkenne ich daran, daß meine Negative immer heller werden."

19. Januar: Gesprächsabend oder: Rassismus überall. Warum verhindert Annalena, "Die grüne Null", nicht, daß ein Tief über Deutschland "Ahmet" heißt?

18. Januar: Zutritt nur für Mitarbeiter. Eine Nacht im Hotel

Photo: Rainer Strzolka

17. Januar: Anna Forke Stift mit Adox Color Implosion Film

Photo: Rainer Strzolka

16. Januar: Neues Projekt "Minutenkunst": Zu Gast in Zeitz 26.-28.6. 2020. Photographien von Martina Hellmich. Wir stellen die Installation online und nehmen Sie nach kurzer Zeit wieder vom Netz.

15. Januar: Mit der Bessa L unterwegs in Herrenhausen in Farbe . Wir verschrotten unsere Jobo Entwicklungstanks und arbeiten weiter mit Paterson

Photo: Rainer Strzolka


14. Januar: Das zweite des einzigen Corona-Tagebuches der Galerie



Photos: Rainer Strzolka

13. Januar: Treckertreffen in Philadelphia. Eine Effekthascherei

Photo: Rainer Strzolka

12. Januar: Die Tote Pathologie

Photos: Rainer Strzolka


11. Januar: Tiefkühlung


Photo: Rainer Strzolka

10. Januar: Zu Besuch in Straussee, Brandenburg

Photos: Rainer Strzolka

9. Januar: Wuppertal im Halbformat















Photo: Rainer Strzolka

8. Januar: Endlich! Das Corona Tagebuch der GfK

Eine unserer Topcons und eine Tasse Tee. So macht Corona Spaß! Photo: Rainer Strzolka


7. Januar: Mit der Bessa L unterwegs in den Herrenhäuser Gärten in Schwarzweiss

Photo: Rainer Strzolka

6. Januar: Mit der Holga WPC und Smena Film unterwegs im Berggarten













Photo: Rainer Strzolka

5. Januar: Bilder aus dem Corona-Wartezimmer der Galerie

Photos: Martina Hellmich

4. Januar: Mit der Voigtländer Brilliant auf Föhr


Photo: Rainer Strzolka

3. Januar: Familienzuwachs - wir verkaufen nach wie vor viel zu wenige Kameras und kaufen viel zu viele...


2. Januar: Mit der Pentacon Six in Wünstorf

                                Photo: Rainer Strzolka


Vera Lengsfeld: Neujahrsansprache einer Bürgerin an die Kanzlerin

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Ihre Neujahrsansprache an die Bürger Ihres Landes war eine Zumutung. Aber eine lehrreiche. Wie in dem Land, aus dem Sie und ich kommen, muss man zwischen den Zeilen lesen, um zu erfahren, was die eigentliche Botschaft ist.

Ihre Redenschreiber haben sich bemüht, Ihnen ein warmherziges, fürsorgliches Image zu verpassen. Leider stehen Ihre kalten Augen und Ihre unbeweglichen Gesichtszüge in scharfem Kontrast zu den Worten. Nicht nur das. Fast alle von Ihnen benutzten Sprachbilder sind falsch. Gleich am Anfang sagten Sie „ein bis dahin unbekanntes Virus“ sei in unsere Körper und in unsere Leben eingedrungen. Dabei gibt es Corona-Viren seit langem, nicht erst seit Covid 19. Das Virus hätte uns dort getroffen, wo wir am „allermenschlichsten“ seien, in der Umarmung, beim Gespräch, beim Feiern. Auch das ist keineswegs neu. Fast alle ansteckenden Krankheiten übertragen sich durch persönliche Kontakte, das ist kein Alleinstellungsmerkmal von Covid 19. Normales Verhalten sei deshalb ein Risiko geworden und ganz ungewohnte Schutzmaßnahmen „normal“.

Diese Schutzmaßnahmen sind alles andere als normal, sondern äußerst diskussionswürdig. Die Erfahrung des letzten Jahres zeigt ganz klar: je strenger die von der Politik diktierten Maßnahmen waren, desto höher stieg die Infektions- und Todesrate. Für jeden verantwortungsvollen Politiker sollte allein das Anlass sein, über die Wirksamkeit der Verordnungen nachzudenken. Sie haben aber längst aufgegeben, diese Überprüfung, die Sie selbst am Anfang des ersten Lockdowns versprochen haben, tatsächlich zu veranlassen. Stattdessen sollen wir alle politischen Einfälle unhinterfragt als „normal“ akzeptieren.

Das Jahr 2020 sei eins des Lernens gewesen. Am Beginn hätte niemand wissen können, ob sich die getroffenen Maßnahmen als richtig erweisen würden. Das wirft Ihnen und Ihren Politikerkollegen niemand vor. Aber dass Sie eben nicht gelernt und Fehler korrigiert haben, das ist der eigentliche Makel Ihrer Politik.

Ihr Gesundheitsminister hat geäußert, dass mit dem späteren Erkenntnissen (er sagte, „dem heutigen Wissen“) die Schließungen von Geschäften, Friseuren, Gaststätten, Hotels im ersten Lockdown nicht nötig gewesen wären. Bald darauf wurde auf Ihr Drängen der zweite und dritte Lockdown verhängt, letzterer sogar viel härter als der erste es gewesen war. Wo ist das Wissen hin? Warum wurde eben nicht aus Fehlern gelernt, sondern sie in verschärfter Form wiederholt?

Sie erklären die Bekämpfung des Virus zu einer „politischen, sozialen und ökonomischen „Jahrhundertaufgabe“. Wir haben gerade das erste Fünftel dieses Jahrhunderts hinter uns. Wir wissen nicht, was kommt, können aber aus den Flammenzeichen an der Wand ersehen, dass die ökonomischen Folgen der Corona-Politik verheerend sein werden. Die Politik erlegt freihändig der Bevölkerung einen „historischen Kraftakt“ auf, unbekümmert um die Konsequenzen. Das erinnert an die „Schlafwandler“, die Staatsoberhäupter, die am Ende einer längeren Friedens- und Wohlstandsperiode ihre Völker in den Ersten Weltkrieg getrieben haben, der zum schrecklichen Urknall wurde und den Totalitarismus des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat.

Sie könnten den Schmerz, der durch Corona hervorgerufen wird, nicht lindern, aber sie würden an die Leidenden denken. Das ist ehrenwert, aber als Politikerin sollten Sie vor allem an die Folgen denken, die Ihre Entscheidungen für die Gegenwart und Zukunft des Landes haben, von dem Schaden abzuwenden Sie in Ihrem Amtseid geschworen haben. Wenn Sie bedauern, dass viele Menschen in Alters- und Pflegeheimen allein, getrennt von ihren Angehörigen sterben mussten, dann erwarte ich von Ihnen die Einsicht, dass es eine politische Entscheidung war, die diese Menschen von ihren Familien isoliert hat. Wenigstens das ist teilweise korrigiert worden, aber nur auf Druck der Öffentlichkeit.

Hier komme ich zum perfidesten Teil Ihrer Rede. Sie instrumentalisieren das Leid der Kranken und Sterbenden, um Ihre Kritiker zu diskreditieren. Sie nennen die Kritiker Ihrer Politik „Unverbesserliche“, die „das Virus bestritten und geleugnet“ hätten. Ich kenne Niemanden, der die Existenz dieses Virus leugnen würde, aber Hunderttausende die berechtigte Fragen an die Politik haben und von ihrem Recht Gebrauch machen, dies öffentlich deutlich zu artikulieren. Es ist keine Verschwörungstheorie anzunehmen, dass die Corona-Krise instrumentalisiert werden soll, um die so genannte „Große Transformation“, Englisch „The Great Reset“ in Gang zu setzen. Das haben nicht nur Klaus Schwab und Prince Charles auf dem Weltwirtschaftsforum geäußert, von der angeblichen Notwendigkeit einer solchen Transformation haben auch Sie schon häufiger in Ihren Reden gesprochen. Sie findet sich auch verdeckt in ihrer aktuellen Neujahrsansprache. Am Ende betonen Sie die angebliche Notwendigkeit „unser Wirtschaften, Mobilität und unser Leben klimaschonend“ zu gestalten, um „gleichartige Lebensverhältnisse“ zu erreichen. Im letzten Jahrhundert hat das gesellschaftliche Experiment, „gleichartige Lebensverhältnisse“ zu schaffen in Terror, Verelendung , Tod und ökologischer Katastrophe geendet. Das ist eine Erfahrung, die zum Wohle der Menschheit nicht wiederholt werden darf.

All jene, die Möchtegern-Transformatoren stoppen wollen, gefährlich, grausam und zynisch zu nennen ist der Gipfel der Demagogie. Grausam ist, grundstürzende Veränderungen von oben oktroyieren zu wollen und zynisch, für dieses Ziel das Leiden und Sterben von Menschen „an und mit Corona“ zu instrumentalisieren.

Sie formulieren ganz klar ihre Erwartungen, dass sich freie Bürger zu Untertanen wandeln sollen: Wir sollen diszipliniert Maske tragen, die uns vor dem Virus schützt, wie der Maschendrahtzaun vor Mücken. Wir sollen Abstand halten, uns in die soziale Isolation begeben und vor allem keine kritischen Fragen stellen. Das ist für Sie eine „menschenfreundliche Gesellschaft“, für mich das Gegenteil.

Am Schluss will ich nur noch zwei zweifelhafte Beispiele in Ihrer Botschaft herausgreifen.

Sie behaupten, es gäbe „Gesichter der Hoffnung“. Das wären die Geimpften. Dann erklären Sie, auch Sie würden sich impfen lassen. „wenn ich an der Reihe bin“. Sie gehören zu den Risikogruppen, haben die verantwortlichste Position in Deutschland. Sie haben ununterbrochen berufliche Kontakte, bei denen sich der notwendige Abstand nicht einhalten lässt. Sie hätten allen Grund, sich als Erste impfen zu lassen. Warum tun Sie das nicht? Sie sind ja voll des Lobes für den in Deutschland entwickelten Impfstoff, der laut Ihnen auch noch ein Symbol für die „Kraft der Vielfalt“, die „den Fortschritt bringt“ sein soll. Warum gehen Sie nicht mit guten Beispiel voran, was nebenbei bemerkt der wirksamste Schachzug gegen alle „Impfgegner“ wäre? Warum wollen Sie warten? Was befürchten Sie? Dass ein Impfstoff, der in nur zehn Monaten, statt in den üblichen zehn Jahren entwickelt wurde, nicht sicher sein könnte? Das jedenfalls befürchten alle „Impfgegner“, die meist gar keine sind, sondern berechtigte Fragen haben.

Es soll Ihre letzte Ansprache gewesen sein, weil Sie nicht mehr kandidieren wollen, teilen Sie uns am Ende persönlich mit. Warum dann das „aller Voraussicht nach“? Sie machen uns „große Hoffnungen“ für das neue Jahr.

Ich jedenfalls hoffe, dass Sie schnell abtreten, je schneller, desto besser.

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Mit freundlicher 'Genehmigung entnommen aus www.vera-lengsfeld.de






Photos: Martina Hellmich

2021: Wir wünschen unseren Besuchern alles Gute. Die Galeriearbeit wird auch künftig nicht von politischem Allmachtswahn in Sachen Corona bestimmt werden. Wir werden das Thema 2021 schlicht ignorieren. Da die Verblödung der Welt dank links-grüner Politik progredierend zunimmt, erläutern wir die Galerie jetzt auch in "leichter Sprache." Mittlerweile tun sogar große Nationalbibliotheken dies, auch wenn davon deren Bestände noch lange nicht in "einfache Sprache" übersetzt worden sind. Kommt aber noch: eines Tages sammeln unsere Bibliotheken nichts anderes mehr.